Aktuelle Nachrichten

Das LSG "Am Ottermeer" aus der Luft

22.03.2020

Das LSG "Am Ottermeer" aus der Vogelperspektive.

Das Video zeigt das Landschaftsschutzgebiet "Am Ottermeer" in Wiesmoor, per Drohnenflug.

Aufgenommen von Herrn Rewen Tölge von der Ökologischen Nabu-Station Ostfriesland.

Genehmigt durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreis Aurich.

 

Dieses Video wird dauerhaft unter "Projekte - Landschaftspflege" zu finden sein.


Exkursion am 15. März fällt aus

14.03.2020

Die am Sonntag den 15. März geplante Exkursion zum "Langwarder Groden",  fällt aufgrund vorbeugender Maßnahmen zum Schutz gegen das Corona Virus SARS-CoV-2 aus.


Koniks im Meldorfer Speicherkoog

12.03.2020

Vielleicht hat der Ein oder Andere es schon von Ihnen in der Presse oder den Online Medien gelesen, dass der Nabu für den Tot von einigen Konik-Pferden verantwortlich gemacht wird. Aus gegeben Anlass, finden Sie hier einen weiterführenden Link zum Nabu Schleswig-Holstein mit aktuellen Fragen und Antworten zum Sachverhalt.

 


Jahreshauptversammlung am 5. März 2020

04.02.2020

Der Vorstand lädt alle Naturfreunde - auch Nichtmitglieder - zur Jahreshauptversammlung

am Donnerstag, den 5. März 2020 ein.

 

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr im "Hotel zur Post" in Wiesmoor mit einem Bildervortrag des Naturfotografen Klaas Hermann Diddens.

Dieses Mal berichtet er von seiner Fotoreise ins Naturparadies Island.

 

 Anschließend beginnt der nichtöffentliche Teil mit den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung.


Winterarbeiten im LSG Ottermeer beendet

Wieder spielte das Wetter mit.

 

Etliche Helferinnen und Helfer hatten sich heute eingefunden, um im LSG Ottermeer beim letzten Arbeitseinsatz im 1. Halbjahr 2020 noch einmal tatkräftig zu schaffen.

 

Während 2 Mitglieder mit Motorsensen eine große Fläche der dortigen Orchideenvorkommen vom Bewuchs befreite, trugen andere das anfallende Material mit Forken an den Rand der Schutzfläche.

Die seltenen Orchideen drohten unter dem hohen Bewuchs zu ersticken.

 

Eine andere Truppe beseitigte den restlichen Aufwuchs von Gestrüpp und Büschen, um vom Aussichtsturm wieder einen freien Blick auf das von vielen Vögeln aufgesuchte Gewässer zu gewähren.

 

Damit sind die offiziellen Arbeiten für diesen Teil des Jahres abgeschlossen.

Aufgrund des sehr tollen Zuspruches konnten wir in diesem Winterhalbjahr sehr viele dringende Entkusselungen vornehmen und mit dem Ausbau der Dämme einen drohenden Wasserverlust nicht nur stoppen, sondern sogar entscheidend für einen verbesserten Wasserhaushalt sorgen.

 

Danke an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer!

Das Bild zeigt einen Großteil der Teilnehmer vor dem Ergebnis der Arbeiten.
Das Bild zeigt einen Großteil der Teilnehmer vor dem Ergebnis der Arbeiten.

Leserbrief in der OZ vom 29.01.2020

Da in der Ausgabe von heute leider nur ein -- allerdings großer -- Teil meines Leserbriefes abgedruckt wurde, hier noch einmal die vollständige Fassung.

 

Gerade auf die letzten Zeilen mit den abgestorbenen Bäumen wollte ich in diesem Leserbrief ein besonderes Augenmerk richten und zum Nachdenken anregen.

 

Helmut Hanssen

 

Bäume und damit alle Pflanzen bieten mit der Produktion u.a. von Sauerstoff erst die Voraussetzungen für ein Leben auf dieser Erde.

Diese banale Tatsache ist vielen Menschen bei der sorglosen Gestaltung ihrer Umwelt in den letzten Jahrzehnten immer weniger bewust. Das gilt sowohl für Privatpersonen als auch für die öffentliche Hand. Hinzu kommt eine permanente Werbung für teils exotische und damit für unsere Natur völlig wertlose Pflanzen und unzählige Gartenartikel zur (Kaputt)-Pflege unserer Gärten, die nur auf hohe Umsätze zielen.

 

Die NABU Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn hat seinerzeit auch einen Antrag auf Einführung einer Baumschutzsatzung gestellt und in der entscheidenden Sitzung der Stadt den Antrag nur deswegen zurückgezogen, damit es in der Sache überhaupt und möglichst schnell weitergeht.

 

Welch zahnloser Tiger das beschlossene Kataster ist, zeigt sich an dem derzeitigen Stand der Dinge.

Auf der anderen Seite muss man der Stadt Wiesmoor mittlerweile aber auch zugestehen, dass die Zeiten von Kahlschlag und „ Tabula rasa“ erfreulicherweise offensichtlich vorbei sind.

Es wird seitens des Bauhofes vermehrt auf nachhaltige Pflege gerade von Bäumen geachtet.

Wenn wir den Naturschutzgedanken aber wirklich ernst nehmen wollen, reichen solche Maßnahmen bei Weitem nicht aus. Selbst gut gemeinte Blühwiesen bilden da nur ein kleines Pflaster auf die großen Wunden auch der heimischen Natur. Maschinengeräumte Gräben und Seitenstreifen vernichten millionenfaches Leben. Rasenroboter schreddern ebenfalls jegliches pflanzliche und tierische Leben in unseren Gärten. Von den öden Steingärten ganz zu schweigen.

Als eine Maßnahme gegen das massive Artensterben benötigen wir bunte Gärten mit blühenden einheimischen Blumen und Sträuchern.

 

Und noch etwas sollte sich in unserem Weltbild ändern: Der alte abgestorbene Obst- und Laubbaum muss (aus Sicherheitsgründen vielleicht gestutzt) im Garten und der freien Natur stehen bleiben um damit den u.a. Vögeln und Insekten noch lange Zeit als lebenswichtige Wohn- und Nahrungsstätte zu dienen.

 

Jeder ist dazu aufgefordert, erste vielleicht auch nur kleine Schritte für ein Zurück zu einer lebenswerten Natur anzugehen. Für uns aber gerade auch für die Zukunft unserer Kinder.

 

Dann würde sich auch irgendwann ein Baumkataster erübrigen.


Irma-Waalkes-Stiftung fördert unsere Aktion                            "Mauersegler und Mehlschwalben"

15.01.2020

Eine tolle Nachricht aus Emden.

 

Wie weiter unten nachzulesen ist, haben wir seinerzeit für eine Erweiterung der bestehenden Mauerseglerkolonie an der KGS Wiesmoor und einen Neuversuch an der KGS Großefehn und der ev.luth. Kirche in Wiesmoor eine große Bestellung von speziellen Nistkästen aufgegeben.

Die ev. luth. Kirche Wiesmoor hatte sich schon im Vorfeld bereit erklärt, drei dieser Mauerseglerkästen zu bezahlen.

Wir werden an der Kirche weitere zwei Kästen anbringen, um einen möglichst großen Anreiz für die Koloniebrüter zu geben.

 

Die Irma-Waalkes-Stiftung hat uns jetzt durch eine großzügige Unterstützung (467,00 €) in die Lage versetzt, diese Naturschutzaktion mit wenig Eigenmittel umzusetzen.

 

Wir danken der Stiftung für diese Förderung.

 

Über den Verlauf und der evtl. Erweiterung der Aktion werden wir euch auf der Homepage informieren.


Erster Arbeitseinsatz im Jahr 2020

Ein gelungener Auftakt!
Ein gelungener Auftakt!

                                                                   

 Es entwickelte sich eine nicht gerade stille und ruhige Atmosphäre beim ersten Arbeitseinsatz im neuen Jahr ( zwei Motorsensen sorgten heute für eine laute Begleitmusik).

Dafür war die Stimmung unter den vielen Helfer/innen umso besser.

Am Ende des Vormittages war eine große Fläche von Büschen und Brombeergestrüpp befreit .

Der Bewuchs drohte einen kleinen, dafür umso wertvolleren Bestand des "Übersehenen Knabenkrautes" (Dactylorhiza praetermissa)zu verdrängen.

Diese zur Gattung der Knabenkräuter in der Familie der Orchideengewächse gehörende Pflanze hatte sich vor Jahren in dem Schutzgebiet angesiedelt und zählt damit zu den vielen Kostbarkeiten im Landschaftsschutzgebiet.


NABU-Infokasten wieder am alten Platz

Infokasten an der Sonnenapotheke in Wiesmoor
Infokasten an der Sonnenapotheke in Wiesmoor

Liebe Freunde des NABU-Wiesmoor-Großefehn.

 

Auch im Zeitalter des Internets gibt es Inter-essierte, die gerne mal einen Blick in den altbewährten Schaukasten werfen.

Um diesen Naturfreunden eine entsprechende Informationsquelle zu bieten, haben wir den farblich aufgefrischten NABU- Infokasten wieder mit aktuellen Informationen bestückt.

Der Kasten hängt - wie bereits vorher - an der Sonnen Apotheke gegenüber dem Kaufhaus Behrends in Wiesmoor.

Derzeit wird überlegt, diesen Infokasten noch mit einer kleinen wetterfesten Prospektbox für Flyer und sonstigem Info-Material zu ergänzen.

 


Libelle des Jahres 2020 gewählt

  (Näheres siehe "Libellengruppe Ostfriesland")


Ein erfolgreiches Jahr 2019 geht zu Ende

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde des NABU-Wiesmoor-Großefehn.

 

Ein Jahr mit vielen Ereignissen liegt hinter uns.

Dank eurer tatkräftigen und vielschichtigen Unterstützung waren wir auch in diesem Jahr wieder in der Lage, wichtige Projekte für den Schutz unserer heimischen Natur zu starten bzw. weiter auszubauen.

Seien es Arbeitseinsätze, Exkursionen oder gesellige Treffen.

Alles trägt letztendlich dazu bei, dem gemeinsamen Ziel ( noch mehr Naturschutz in Wiesmoor und Großefehn) ein Stück näher zu kommen.

Ich möchte es an dieser Stelle aber auch noch einmal ausdrücklich betonen:

Auch als passives Mitglied seid ihr (wie es das Wort schon sagt) ein wichtiges Glied in der Kette.

Wie jeder erfolgreiche Verein sind auch wir auf treue Mitglieder angewiesen, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag erst die Voraussetzungen schaffen, notwendige finanzielle Mittel für den Naturschutz bereitsstellen zu können

Außerdem erhöht die Anzahl der Mitglieder auch unseren Einfluss bei wichtigen Entscheidungsträgern in Wiesmoor und Großefehn.

Vielleicht gelingt es euch ja sogar, neue Mitglieder für unseren Verein zu werben.

Gerade im Hinblick auf die Sorgen wegen dem unbestreitbaren Klimawandel finden sich immer mehr Mitmenschen, die sich - in welcher Form auch immer - irgendwie einbringen möchten.

Wir haben das in diesem Jahr u.a. im verstärken Engagement von jungen Familien mit Kindern deutlich gespürt.

Wir vom Vorstand werden uns auf jeden Fall bemühen, euch auch im neuen Jahr möglichst zeitnah über alle Aktivitäten unserer Ortsgruppe zu unterrichten.

 

Allen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

 

Der Vorstand


Nistkästen

Heute hat der Weihnachtsmann eine große Menge Nistkästen geliefert.

Die Doppel-Schwalbennester werden je nach Bedarf aufgehängt.

Die Mauerseglerkästen (links auf dem Foto)sind für die KGS Wiesmoor, die KGS Großefehn und die ev. Kirche in Wiesmoor bestimmt.

Bei der KGS Wiesmoor ist es uns nach vielen Jahren gelungen, eine kleine aber stabile Kolonie von Mauerseglern aufzubauen.

Bei der KGS Großefehn und der ev. Kirche in Wiesmoor starten wir im nächsten Jahr neue Projekte.

Auch dafür suchen wir neue Mitstreiter.

Wer bei uns mitmachen möchte, melde sich bitte bei mir oder bei einem der Vorstandsmitglieder,

 

Helmut Hanssen


Ergebnis übertrifft alle Erwartungen

30.11.2019

Mit dem heutigen Arbeitseinsatz beenden wir für dieses Jahr die Arbeiten im LSG Ottermeer. Dank der vielhändigen Unterstützung sind wir mit unseren Ergebnissen deutlich vorangekommen.

Einige der wertvollsten Flächen haben schon einen nahezu optimalen Zustand erreicht.

Das große Weltklima werden wir damit zwar nicht ändern können.

Mit unserem Einsatz für das Überleben seltener Pflanzen und Tiere leisten wir aber einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Erhaltung der heimischen Natur.

Moore sind außerdem mit die bedrohtesten und gleichzeitig für das Klima wichtigsten Lebensräume auf unserem Planeten. Da sind auch kleine Erfolge wichtig.

 

Allen Teilnehmern an dieser Stelle noch einmal ein großes "Danke".

 

Die nächsten Arbeitseinsätze sind für den 12.Januar 2020 und den 09. Februar 2020 geplant.

 

Wir freuen uns immer auch über neue Gesichter.


Aktuelle Fotos

Unser Mitglied Manfred Helmerichs, von dem in unserer Bildergalerie weitere schöne Fotos vorgestellt werden, hat wieder besonderes Fotoglück gehabt. Dieses Mal entdeckte er am 31.12. ca. 50 Seidenschwänze in der Nähe vom Stadtpark Wilhelmshaven in Bäumen und Sträuchern bei der Beerensuche. In diesem "Winter" scheint es wieder einen starken Einflug dieser wunderschönen nordischen Singvögel zu geben, weil möglicherweise in ihrer Heimat (die Nadel- und Birkenwäldern Nordskandinaviens und Russlands) die Nahrung knapp wird oder die Brutdichte im Sommer zu hoch war. Dies ist nicht jedes Jahr der Fall und somit gibt es in manchen Wintern oft kaum Seidenschwänze in Mitteleuropa. Deshalb spricht man bei solchen Vögeln auch von "Invasionsvögel".


Vorstandssitzung am 14.11.2019

Am 14.11.2019 fand erneut eine Vorstandssitzung statt.

 

Folgende Themen wurden angesprochen:

 

1. Meldung der Mitglieder zur Unfallversicherung ( Bei Arbeitseinsätzen sind die NABU-Mitglieder versichert)

 

2. Ankauf von Nistkästen für Schwalben und Mauersegler

     Die anzuschaffenden Nistkästen werden für Erweiterungen an den Gebäuden der KGS Wiesmoor und für ein
      geplantes Nistkastenprojekt an der KGS Großefehn benötigt.

 

3. Umsetzaktion von Turmfalkenkästen im Windpark Fiebing

     Es werden 4 im Bereich des Windparks Fiebing aufgestellte Turmfalkenkästen in Bereiche außerhalb des

     Windparks umgesetzt.

 

4. Termine

 

      Am 17.11.2019 Ortstermin in Fiebing ( Umsetzung Turmfalkenkästen ) und Bereisung eines geplanten
                                     Gewerbegebietes in der Gemeinde Großefehn

      Am 19.11.2019  Teilnahme an der Herbstbegehung im Kompensationspool Nordsiet mit der Gemeinde

                                       Großefehn.

      Am 20.11.2019   Treffen mit der Stadt Wiesmoor wegen eines zukünftigen Pflegekonzeptes für das LSG

                                       Ottermeer in Wiesmoor

      Am 23.11.2019   Teilnahme am Treffen des NABU-Regionalverbandes auf dem Woldenhof

      Am 05.12.2019   Gemütlicher Jahresausklang(nur für Mitglieder) mit einem gemeinsamen Essen im Hotel   zur
                                       Post in Wiesmoor

                                        ( Bitte unbedingt bis spätestens zum 30.11.2019 anmelden ! )

 

       Am 11.12.2019   Teilnahme an den Besprechungen zum geplanten Moorlehrpfad Marcardsmoor mit der Stadt
                                        Wiesmoor/ Landkreis Aurich/Bürgerinitiative Marcardsmoor/Torfabbauunternehmen

       Am 11.12.2019   ( abends)  Treffen der Kranichbeobachter auf dem Woldenhof 

 

5.  Stellungnahmen zu geplanten Baumaßnahmen in der Stadt Wiesmoor/Gemeinde Großefehn

 

6. Erarbeitung eines Pflegekonzeptes für die Landschaftsspflege im LSG Ottermeer unter Berücksichtigung
     eines neu mitwirkenden Schafhalters.

 

7. Vorstellung des Projektes " Moorlehrpfad Marcardsmoor".


Kennt ihr das auch ?

Ein hartnäckiger Buntspecht führt seit über einem Jahr einen spannenden                 Zweikampf mit mir.

Derzeit steht es 3 : 2 ... leider für den Buntspecht.

 

Helmut Hanssen


1. Arbeitseinsatz im Herbst ein voller Erfolg

Insgesamt 34 fleißige junge und ältere Naturschützer trafen sich zum ersten Herbsteinsatz im Landschaftsschutzgebiet" Ottermeer" in Wiesmoor.

Während die Jugendlichen und Erwachsenen unzählige Sträucher und Birkenaufschlag aus dem Bereich einer sehr schützenswerten Hochmoorbank entfernten, lernten die Kinder spielerisch die Bedeutung des Moorschutzes kennen.

Ein naturnahes Moor zeichnet sich bekanntlich nicht nur als wertvoller Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere aus, sondern gleichzeitig auch durch die größte Speicherkapazität aller Landschaftsformen für das klimafeindliche Kohlendioxid ( CO2).

Das u.a. Foto zeigt einen Großteil der Teilnehmer.

Der nächste Arbeitseinsatz findet am 16. November 2019 statt.

Es wäre toll. wenn sich auch an dem Termin wieder  viele Helfer/innen am aktiven Natur- und Klimaschutz beteiligen würden.


Einen Samstag für die Zukunft

Am 26.Oktober 2019 bietet sich für alle interessierten Menschen unserer Region die Gelegenheit, sich aktiv am Naturschutz zu beteiligen:

Warum nicht mal einen "Saturday for Future" im Landschaftsschutzgebiet Ottermeer in Wiesmoor aktiv gestalten. Auch für Kinder ist dies sicher ein besonderes Erlebnis.

In der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr wollen wir kleinere und größere Sträucher von einer sehr schützenwerten Hochmoorwiese entfernen. Diese Hochmoorbank bildet mit angrenzenden Flächen eine der niedersachsenweit größten Fläche mit vom Aussterben bedrohten Moorlilien.

Treffpunkt ist der Aussichtsturm an der Ottermeerstraße.

Nähe Informationen auch gerne bei mir ( 04944/3943 )

Helmut Hanssen


Fridays for Future - KGS Wiesmoor

Das seit 25 Jahren mit den Schülern der KGS Wiesmoor durchgeführte Moorschutzprojekt im Landschaftsschutzgebiet ( LSG ) "Am Ottermeer" war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg.

Dieses Landschaftsschutzgebiet gehört mit seinen vielen schützenswerten Pflanzen- und Tierarten zum absolut wertvollsten Schutzgebiet im Kernbereich der Stadt Wiesmoor.

 

Dass der Arbeitseinsatz an einem Freitag erfolgte, passte optimal zu der aktuellen Bewegung "Frydays for Future" der vorwiegend jungen Menschen weltweit. Gilt doch ein Moor als der beste Speicher für den schädlichen Kohlendioxid ( CO2 ).

In Deutschland speichert eine 15 cm dicke Torfschicht auf gleicher Fläche etwa soviel Kohlenstoffdioxid wie ein 100jähriger Wald. Geht also eine 1m dicke Torfschicht verloren, müsste zum Ausgleich mehr als das Sechsfache an Fläche aufgeforstet werden und 100 Jahre ungestört wachsen. Eine Tatsache, die uns zu denken geben sollte.

Die nachfolgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von dem engagierten Einsatz der Helferinnen und Helfer geben.

Wir als NABU Wiesmoor-Großefehn hoffen nun, dass es zumindest bei einigen von den Mitstreitern nicht bei dem einmaligen Einsatz bleibt.

 

Am 26. Oktober 2019  ab 9:00 Uhr erfolgt ein weiterer Arbeitseinsatz ( s.o. ).


Erstes offizielles Treffen mit der Gemeinde Großefehn

30.08.2019

Heute fand das erste offizielle Treffen zwischen Vertretern der Gemeinde ( Olaf Meinen als Bürgermeister, Erwin Adams als stellvertr. Bürgermeister ) und Vertretern des NABU-Wiesmoor-Großefehn ( Helmut Hanssen als Vorsitzender, Sandra Schmitt-Kötter als stellvertr. Vorsitzende ) statt.

 In einer jederzeit von beiden Seiten harmonisch und ergebnisoffen geführten Gesprächsrunde wurden zu anstehenden Themen Argumente ausgetauscht und Anregungen und Lösungsvorschläge erarbeitet.

Dass dabei nicht in allen Fragen völlige Übereinstimmung erreicht wurde, war beiden Seiten im Vorfeld durchaus klar. In einigen Punkten wurde deshalb gemeinsam um vertretbare Kompromisse gerungen und auch meistens erreicht.

Von unserer Seite wurden u.a. folgende Themenbereiche angesprochen:

  1. Terminanpassung für die nach unserer Auffassung zu frühe Mahd der Uferböschungen/Berme
  2. Ausgleichsflächen der Gemeinde und ihre naturförderliche Entwicklung
  3. Unterstützung des Bauhofes für gezielte Einzelmaßnahmen des NABU ( z.B. Anbringen von Nist-möglichkeiten in großen Höhen )
  4. Gemeinsame Aufklärungsarbeit/Öffentlichkeitsarbeit für einen verbesserten Naturschutz in der Gemeinde
  5. Beteiligung des NABU an Ferienpassaktionen und gemeinsame Schulprojekte auf dem Gebiete des Umwelt- und Naturschutzes.

Nach Abschluss des Gespräches wurde einvernehmlich beschlossen, den Austausch in gewissen zeitlich Abständen fortzuführen.


Neue Sammelstation für gebrauchte Handys und Korken in Wiesmoor eingerichtet.

30.08.2019

Was lange währt...

 

Gebrauchte Handys liegen nach offiziellen Umfragen noch in fast jedem Haushalt in irgendeiner Schublade und warten auf ihre Entsorgung.

Handys enthalten viele wertvolle Metalle und sind deshalb ganz besonders gut für das Recycling geeignet.

In diesem Falle unterstützt der Spender zusätzlich auch noch den NABU mit einer kleinen Spende.

Wir erhalten von der verwertenden Industrie pro eingesandtes Handy einen EURO.

 

Ähnlich ist es mit der Sammlung von Korken aus dem Naturprodukt Kork.

Bei dieser Aktion stehen außer dem Recycling auch noch andere Aspekte im Vordergrund.

Sollte Naturkork nicht mehr genutzt werden, droht eine ganze Region mit der dazugehörigen einmaligen Naturlandschaft zu verschwinden.

Kork wird noch in Handarbeit gewonnen und viele Menschen leben vom Schälen und Verarbeiten des Naturproduktes (z.B. in Portugal). Die deutschlandweit gesammelten Korben werden gemahlen und zu Dämmmaterial oder Fußbodenbelag verarbeitet. Das Internet bietet viele Informationen dazu.

 

Handys und Korken können in Conny`s Bioladen "Biobunt" ( gegenüber vom Kaufhaus Behrends ) abgeben werden.


Nabu-Treff

24.08.2019

Mit 41 ! Anwesenden zum ersten NABU-Treff  kamen erfreulicherweise deutlich mehr Interessierte als wir im Vorfeld erwartet hatten. Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass Belange des Naturschutzes in der Bevölkerung mehr und mehr beachtet werden.

Anhand von vielen Fotos und zwei kleinen Video-Clips ist es uns offensichtlich gelungen, die Teilnehmer von unseren Aktivitäten zu überzeugen und um Mitarbeit in jeglicher Form zu werben.

Im Anschluss an den kleinen Vortrag wurde rege diskutiert.

Mehr Mitglieder - mehr Einfluss - mehr Erfolge für den Naturschutz in Wiesmoor/Großefehn war dabei auch ein Appell an die Teilnehmer. Es wurde aber auch noch einmal ausdrücklich betont, dass alle Aktivitäten der Ortsgruppe ( z.B. Exkursionen ) auch für Nichtmitglieder angeboten werden.

Wir werden Veranstaltungen in dieser Form sicherlich in gewissen zeitlichen Abständen wiederholen.

Anregungen und Themenvorschläge können gerne jederzeit z.B. per Mail an die Ortsgruppe gerichtet werden.